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Hallo Herr Schrobenhausen.. ;-) (Upgrade bremsanlage) (BMW-E24-Forum)

erwin @, Barcelona, Mittwoch, 05. Januar 2022, 14:43 (vor 20 Tagen) @ E24Schwede

Hallo Peter,

fast richtig, aber vorne habe ich die beiden Kombinationen F1 und F2 zur Verfügung und auf der Diva momentan F2 montiert, mit 302x28er Scheibe vorne.
Bei der HA liegts Dur richtig. Habe aber auch die HA-Bremse vom 735 noch da. Die zweite Kombination ist für den M535 gedacht (meinen Alten Sack), wenn der wieder auf die Strasse kommt, als mein Rentnerauto. ;-)

Ich habe aber den originalen Hauptbremszylinder drin. Den vom 7er liegt der auch hier (vor sicher 12-15 Jahre habe ich auf einem Schrottplatz alles ausgebaut, selbst die Aschstummel. :-)

Ich denke, dass der originale Hauptbremszyl. kleiner sein muss, als der vom 7er/M5 und daher bei etwas mehr Bremsweg (der nicht auffällt) aber mehr Druck aufbaut.

Jedenfalls fahre ich so, seit einer Ewigkeit mit der Diva. Mein M535 hat die vorderen Scheiben nur so gefressen, weil ich a) 23 Jahre und mehr jünger war, b) der M535 wegen der Aerodynamik schneller war als ein 535 und ich c) damals Monzart's Requiem gerne im Auto hörte, aber ab min. 220km/h. Dann bringen einen die himmlischen Chöre in einen Rauschzustand, den das Zeug auf dem Balkon nie imstande war herzurufen und alle Haare standen senkrecht. Total geil. Das mache ich heute (leider) nicht mehr und das Requiem aus der HausHiFi bringt das Gefühl nicht mal annähernd zustande. :-(
Zu der linear ansteigenden Funktion der Musik in Abhängigkeit der Lautstärke kam der exponetielle Faktor der Geschwindigkeit hinzu und die Steigung der Funktion ging dann zu fast Y unendlich. Das war hoffentlich korrekt. Mein persischer Matheprof wäre stolz,.... glaube und hoffe ich. Mit anderen Worten, das ging richtig ab. Ein Zustand den Ihr alle sekundenweise sogar einen Tick überboten kennt. ;-) aber ich hatte das, leicht darunter, nur gaaaz leicht, dass für die ganze Zeit des Requiem. Und dann wurde die Kassette wieder zurückgespult und das bis Budapast ein paarmal. ;-)

Für die jüngeren hier im Forum, Musikkassetten sind diese kleinen Plastikboxen, die man in einem "Musikapparat, Kassettenradio genannt" steckte und dann lief ein Magnetnand über einen Tonabnehmer und man hörte Musik oder was man selber aufgenommen hatte.;-)

Wenn ich das so schreiben fällt mir wieder der Witz ein, wo der Enkel heute seinen Opa fragt, wie sie ins Internet gegangen wären, als es noch keine Handys und Computer gab.

Vielleicht, wenn der Alte Sack mal wieder läuft und das alte Becker Mexico nicht eingerostet ist.....how knows. :-D

Aber ich frage mich heute oft, wie man sowas früher überhaupt machen konnte? Man fuhr doch 100e von Kilometern mit über 200. Wie man Heidelberg-Budapest in 8 Std. schaffen konnte, mit tanken und der Landstasse ab Györ. Der Sprit war wohl deutlich billiger und die Autobahnen (im Gegensatz zu heute) leer und keine Deppen aus der Strasse. Die Leute passten auf und diese "Belehrer und Einbremser" gab es noch nicht. Nur die Kombi "kleines Auto hinter grossem LKW" war gefährlich. Dann schrillten die Alarmglocken!
Das Autochen, in dem Format der Ente oder sowas, zog garantiert heraus, wenn man fast dran war. Dann bei 240, um den Dreh waren die Bremsen vom 535 im M535 völlig überfordert. Die rissen immer und sind mir auch schon zweimal auseinadergeflogen, zum Gluck im Stadtverkehr.
DAMALS hätten wir DIESE BREMSEN gebraucht, nicht heute. :-D

Zu Deinen Runden auf dem Nürburgring: Wenn ich das noch einmal von Dir lese und Du hast mich nicht angerufen oder angeschrieben, dass Du hier warst, (gut, ich hätte in Barca oder sonstwo sein können) dann komme ich mit der Spritzpistole mit verdünnter Phosphorsäure nach Bayern und spritze Dir dein Auto voll. ;-)

Aber Du liegts schon richtig, der Ring ist als Teststrecke nicht zu toppen.

Wie war das in der Wehrseifenkurve?

Da ist mir in jungen Jahren mit meinem Glas mal die "Bremse ausgegangen" und die Strecke wurde seeeehr eng.
Gut, ich fahre nicht oft auf dem Ring, dass ist so wie bei einem Kölner, der geht auch nicht jeden Tag auf den Dom weil er es jeden Tag könnte.
Aber vor der Kurve habe ich bis heute Respekt. Sowas vergisst man nicht, dass steckt einem lebenslang in den Knochen. Ohwohl die S-Kurver - früher - sehr viel gefährlicher war. Nachdem die nun 100mal abgehobelt wurde, hat sie ihren Schrecken völlig verloren und man kann sie ja komplett einsehen. Das gilt auch für die Arembergkurve (die ich von meiner Wohnung hier "sehen" kann. Naja, es sind Büsche dazwischen. Durch die steile Schräglage ist die auch entschärft.

Auch auf dem Ring ist das ja heute - für jemanden der andere Verhältnisse dort kennt - eine Zumutung, bei dem Andrang auf der Strecke dort zu fahren. Mir ist das zu gefährlich. Ab und an fahre ich mit Besuch mal eine Runde aber dann ist es gut. Sonst würde ich mir einem Jahreskarte kaufen, wenn die heute noch bezahlbar ist, seit Beck dort seine feuchten Träume verwirklichen wollte. Die hat mal 400€ gekostet.

Weisse Grüsse, mit Blick auf die Nürburg und die Hohe Acht,

Erwin


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