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hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88 (BMW-E24-Forum)

petersechser @, 19348, Montag, 23. März 2020, 10:15 (vor 14 Tagen)

hallo,
hier mal wieder ein altes Thema,welches sich nur unter Assistenz von Erwin (mit seiner "DIVA";)
lösen läßt.
Hey,wo steckst Du ?Dein Ratschlag wird gebraucht.Wie geht es ?
Unsere Wagen sind ,glaube ich,vom gleichen Herstellungstag bei BMW,oder zumindest ganz nahe beieinander,das hatten wir mal vor 10 Jahren hier im Forum festgestellt.
Zwischendurch war mein "cirrusblauer 635 CSI" auch mal 10 Jahre im Ruhestand.Ich will ihn jetzt
wiederbeleben.
Wie jeder,der einen Wagen mit hydr.Federung hat,trifft ihn dassselbe Problem : "Auf und ab".
Da ist es nicht so schlimm neue Gasbomben zu beschaffen ,wie zusätzlich undichte Federbeine.

Erwin,du hattest damals Federbeine von F&S irgendwo überholen lassen.
Wer oder wo war das ?

Bitte melde dich,oder ein anderer Freund im Forum,der dazu etwas sagen kann.
Viele Grüße
Peter

hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88

Haisociety @, Montag, 23. März 2020, 14:39 (vor 13 Tagen) @ petersechser

Hallo Peter.

Sowas macht die Firma Nagengast findest, Du unter www.nagengast.pl.

Gruß und Gesundheit Roland

--
Experten haben die" Titanic" gebaut, Laien die "Arche Noah".

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hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88

Andreas Schneider @, 73312 Aufhausen, Montag, 23. März 2020, 17:08 (vor 13 Tagen) @ petersechser

Hallo Peter,

das klingt mir wie ein defekter Niveauschalter.
Das Auto geht unmotiviert hoch und runter?

Wenn ja, bau den Schalter am Unterboden aus (Bilder in den Reparaturhilfen) und schick mir den.

Gruß
Andi

--
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hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88

petersechser @, 19348, Dienstag, 24. März 2020, 20:56 (vor 12 Tagen) @ Andreas Schneider

hallo Andy,
den Schalter wollte ich zeitnah sowieso ausbauen.Evtl. ist die Übertragungsmechanik verrottet
oder festgetrocknet.Ich komme im Moment ohne Bühne schlecht ran,weil eine Anhängerkupplung erst demontiert und entfernt werden soll.
GRuß
Peter

hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88

björn @, Bad Salzungen, Freitag, 03. April 2020, 20:20 (vor 2 Tagen) @ Andreas Schneider

Hallo Andy,

bin der Björn und hänge mich mal in den Thread rein.

Fahrzeug 635 csi

Bj.30.09.88

Habe auch das Problem mit dem auf und ab.

Den Niveaschalter habe ich neu verbaut, da ich dachte, daß das Problem hierher kommt.

Leider nein.

Nach dem Einstellen der Höhe ( ca. 64cm vom Boden bis Radhauskante ) geht es eine

Weile gut, bis ich ein Paar Km gefahren bin und das auf und ab wieder beginnt.

Er Regelt ca 2,5 cm hoch und runter. Immer über den eingestellten 0 Punkt drüber.

Den 0 Punkt habe ich mit einem kleinen Bohrer durch das Loch im Hebelarm und der

Bohrung im Gehäuse eingestellet.

Schalte ich während des auf und ab pumpens die Zündung im Bereich des 0 Punktes aus,

geht es dann wieder ein Paar Km.

Ölstand ok

Batterie ok

Steckverbindungen ok

Kabel ok

Die Druckspeicher sind noch die originalen.

Kann das Problem hierher kommen?

Ansonsten bin ich den Schaltplan den ganzen Tag durchgegangen.

Ich möchte deshalb ausschließen: Hochdruckschalter ( überbrückt )
Niederdruckschalter
Spannungsversorgung
Sicherung
Bremslichtschalter
Regelschalter ( neu )
Masseverbindungen

Mir erschliest sich nur die Funktion der eingebauten Diode nicht, welche parallel zum

Ablassventiel geschaltet ist.

Was passiert bei einer defekten Diode?

Funktion einer Diode ist mir bekannt.

Sufu bin ich schon lange durch.

Grüße Björn

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hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88

Andreas Schneider @, 73312 Aufhausen, Samstag, 04. April 2020, 11:16 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 4 Min.) @ björn

Hallo Björn,

Habe auch das Problem mit dem auf und ab.
Den Niveaschalter habe ich neu verbaut, da ich dachte, daß das Problem hierher kommt.

Er Regelt ca 2,5 cm hoch und runter. Immer über den eingestellten 0 Punkt drüber.
Den 0 Punkt habe ich mit einem kleinen Bohrer durch das Loch im Hebelarm und der
Bohrung im Gehäuse eingestellt.

das hab ich jetzt nicht kapiert.
Es ist doch eigentlich so, dass der Schalter fest montiert wird.
Das Gestänge vom Stabi ebenfalls, also sollte nur noch die Länge vom Gestänge
mittels der Gewindestange feinjustiert werden.

Schalte ich während des auf und ab pumpens die Zündung im Bereich des 0 Punktes aus,
geht es dann wieder ein Paar Km.

die Schaltung hat eine Verzögerung von ca 5 Sekunden, bevor irgendetwas passiert.
Egal ob hoch oder runter.

So wie Du es beschreibst, sehe ich 2 mögliche Ursachen:
- den Schalter - entfällt, weil neu
- die Mechanik - wenn die ruckelt, käme der gleiche Effekt zum Vorschein
Aber auch das _sollte_ mit neuem Schalter ja kein Thema sein.
Dass die Kugelköpfe so schwergängig sind hab ich bisher noch nicht gehört.

Mach doch mal einen Test:
Handbremse fest, Motor an und Du legst Dich links neben das Auto mit den Augen auf Höhe der hinteren Wagenheberaufnahme.
Jetzt solltest Du das Gestänge und den Schalter sehen können.

Dann würdest Du sehen, ob das Gestänge beim hoch bzw. runterfahren ruckelt.

Gruß
Andi


Jetzt solltest Du

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hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88

björn @, Bad Salzungen, Samstag, 04. April 2020, 21:27 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 53 Min.) @ Andreas Schneider

Hallo Andy,

erstmal Danke für Deine Antwort!

Du hast schon Recht. Man stellet den Hebelarm über das raus- bzw reindrehen der

Kugelköpfe ein.

Das ganze Gestänge ist absolut leichtgängig und iO.

Da rattert und klemmt nichts.

Normalerweise baut man den neuen Regler an, verbindet das Gestänge und fertig.

Hab heute einen halben Tag mit der Nivearegulierung verbracht und bekomme keine

Besserung hin.

Er regelt hoch und runter.

Laut Schaltung sollte über das Bremslichtsignal das Ablassventil nicht angesteuert

werden.

Und trotz betätigter Bremse regelt er munter hoch und runter.

Als ob der neue Regler auch defekt ist.

MfG Björn

hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88

petersechser @, 19348, Sonntag, 05. April 2020, 22:55 (vor 4 Stunden, 26 Minuten) @ Andreas Schneider

hallo Andy,
mir fallen da gerade mehrere Sachen ein:
also die Niveaueinstellung (Sollwerthöhe vom Hinterteil) erfolgt über die Position derKlemmvorrichtung auf der Stabistange.Am Außenrand der Klemmvorrichtung ist das Kugelgelenk der eigentlichen Übertragungsstange zwischen Stabi und Verstellwelle am Gerät.Der Drehwinkel der Stabistange ist beim Einfedern zwar immer gleich gross,aber der Verstellweg der Stange ist abhängig davon,ob der Nullpunkt genau auf dem Vertikalpunkt steht oder ob er ausgelenkt links oder rechts vom Vertikalpunkt eingestellt wird.
Nun gilt das gleiche auch für den anderen Hebel am Gerät.
Sofern jetzt der Nullpunkt der Regelung an beiden Positionen in der geometrischen vertikalen bzw. horizontalen Mitte der beiden Hebel ist,hat das System seine höchste Genauigkeit,weil der mögliche Verstellweg innerhalb des Niveaugerätes der größte ist und dadurch und am besten differenzieren kann.Soweit der theoretische Fall.

Im ungünstigeren Fall,wenn zB. die Kugelgelenkstange zu kurz oder zu lang für den optimalen
Regelfall eingestellt ist.oder wenn die beiden Verstellhebel falsch eingestellt sind,oder sogar sich die Fehlermöglichkeiten summieren,bleibt an der Verstellwelle des Niveaugerätes weniger oder kaum noch Drehbewegung und das Indikationssystem arbeitet fast nur punktuell auf kürzesten Wegen.
Wenn das so mal gerade 30 oder 20 Jahre läuft,wird die Ansprechgenauigkeit leiden und so quasie eines Tages außer Tritt kommen.

Und jetzt kommt ein Zusatzfehler ins Spiel: die Druckspeicher haben nicht mehr Gasdruck,um die Federn hochzudrücken,sondern nur der knochenharte Öldruck überfährt die Regelwirkung vom Niveaugerät und öffnet durch die Überdruckregelung bei "hoch" kurz danach wieder auf "ab".

Eventuell wird jemand sagen,dass meine laienhafte Darstellung falsch ist.

Trotzdem werde ich als einer der Betroffenen erst mal die DRuckspeicher ersetzen.Danach werde
ich versuchen an der Hebelübersetzung zum Niveaugerät die geometrischen Verhältnisse zu messen und zu justieren.Und zusätzlich werde ich versuchen am Niveauregler die Klemmung des
Verstellhebels etwas zu drehen,um im Gerät einen neuen Betriebsnullpunkt einzuspielen,der nicht mehr auf dem alten Verstellfeld liegt.

Liege ich da richtig ?
Schöne GRüße
Peter

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hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88

Krapowsky, Mittwoch, 01. April 2020, 23:30 (vor 4 Tagen) @ petersechser

Hallo Peter,

ich hatte keine Lust auf Basteleien und habe halt einfach die originalen Dämpfer von BMW einbauen lassen. Preis ist ok, funktioniert wie neu.

Gruß

Kalle

hydr.Federung Hinterachse 635CSi Bj. 11/88

petersechser @, 19348, Donnerstag, 02. April 2020, 00:04 (vor 4 Tagen) @ Krapowsky

guten Abend Kalle,
das haben hier schon einige User im Forum über die vergangenen Jahre der Diskussion zu
dieser Art Federung geschrieben.
Aber ich bin anderer Meinung: die Federung bietet nicht nur mehr Komfort bei schlechter Strasse,sondern ist auch bei unterschiedlicher Beladung immer spurtreu und hält mit 4 Personen den Hintern hoch ohne einzuknicken.
Das war eben Oberklasse!
Was nützen mir nach der Umrüstung die knochenharten Dämpfer mit der gelben Farbe,wenn du bei Alleinfahrt jede Bodenwelle spürst,und das Fahrgefühl wie im getunten Manta hast.
Bei Umrüstung mit orig. BMW Dämpfern sieht es ein wenig besser aus.Aber der Federkomfort ist trotzdem nicht so optimal.
Wo liegen die Probleme:
Darin dass die DRuckspeicherdosen Gasdruck verlieren,und nach 5-8 Jahren ,egal ob Pausenzeit oder Benutzung,die Federwirkung verschwindet .Dann muss man eben tauschen.
Die Speicher sind inzwischen wieder im Handel.
Unglück hat man,wenn das Niveauregelgerät defekt geht.
Wahrscheinlich habe ich derzeit das Problem am Wagen und bin gerade in einer Entscheidungsphase.
Grüße Peter

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Krapowsky, Freitag, 03. April 2020, 17:26 (vor 2 Tagen) @ petersechser

Hallo Peter,
ich habe mich nicht so klar ausgedrückt. Meine Perle hat eine Niveauregulierung und die würde ich auch nicht tauschen wollen, aus den von Dir benannten Gründen. Die Druckspeicher muss man halt tauschen, wenn nötig. In der Tat war meine Niveaupumpe defekt, 1000Euro (na ja, nach dreißig Jahren schon ok). Trotzdem ist das System unschlagbar.

Besten Gruß

Kalle

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