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kapitaler Motorschaden? Nockenwelle eingelaufen (BMW-E24-Forum)

Rot-Runner @, Bei Stuttgart, Mittwoch, 24. Februar 2021, 18:44 (vor 81 Tagen) @ sharknose35

Hallo Rot Runner,

genau so sehe ich das auch. Ein revidierter Kopf mit neuer Nocke usw. allein sollte wieder eine Zeit lang Spaß bringen. Außerdem ist dies wohl auch der deutlich stärker beanspruchte Teil am M30, was man so liest.

Klar sagt man immer, man macht dies und das gleich mit wenn man schonmal dabei ist. Das sehe ich aber bei einem grundsätzlich laufenden Motor nur aufgrund der Km-Leistung nicht.

Geht mir früher oder später der auch Block Hops, hab ich doch nicht essentiell höhere Kosten als eine Instandsetzung zum jetztigen Zeitpunkt?
Schrauben mach ich alles selbst bsi auf die Revision, da ich hierbei keine Erfahrung habe.

Hi!

Ich hatte zuvor auch noch nie einen Kopf demontiert und wieder montiert. Es ist aber kein Hexenwerk, ein paar Dinge sollte man allerdings beachten. Die kann einem aber jemand sagen. Oder diverse Rep.Bücher - ich hab eins vom E28, der Motor ist gleich. Da stehen zumindest mal die Drehmomente drin und die Anzugsreihenfolge der Kopfschrauben.
Bei W&N gibts Dichtungskits für komplette Mooren oder nur Köpfe - da ist schonmal das Wichtigste drin. Neue Kopfschrauben dazu, vorher die Sacklöcher penibel vom Öl reinigen, da man sonst Gefahr läuft, gegen das restliche Öl im Loch zu schrauben und somit falsche Anzugsdrehmomente hat.
Spezialwerkzeug brauchst auch nicht, ich fand meinen Motorkran parktisch zum Kopf abheben, weil der durchaus sein Gewicht hat und man sich weit reinbeugen muss.

Ein langes Haarlineal habe ich mir von einem Bekannten ausgeliehen um zu sehen, ob was verzogen ist. Bei ihm habe ich auch meine Ventile neu eingeschliffen - das war praktisch, er hat aber auch ne Motorradwerkstatt.

Mehr habe ich dann gar nicht erst gemacht - eben weil man sonst kein Ende findet. Schaftdichtungen blieben an Ort und Stelle - er hat nicht gebläut und auch keinen nennenswerten Ölverbrauch gehabt.

Die Motoren halten gefühlt ewig. Grad die 3.5er scheinen recht unkaputtbar zu sein.

Es ist und bleibt eine Frage des Geldes in diesem Fall. Ich denke auch, daß es evtl. etwas unprofessionell ist, nur den Kopf zu überholen und den Rest zu lassen, aber ja - theoretisch kann man das auch in Steps machen und macht ein paar wenige Arbeiten doppelt. Und als Hobbyschrauber darf man unprofessionell sein ;)
Den 3.5er würde ich mir selber sogar zutrauen mit Hilfe und Rückfragemöglichkeiten, beim M wäre ich da vorsichtiger, einfach deswegen, weil Fehler da sehr teuer werden.

--
Viele Grüße
Markus

“Die Hummel hat 0,7 cm² Flügelfläche und wiegt 1,2 Gramm. Nach den Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen.
Die Hummel weiß das nicht und fliegt einfach.”


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