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Kleine Umfrage - erbitte eure Meinung (BMW-E24-Forum)

honyama @, Montag, 10. Januar 2022, 11:57 (vor 12 Tagen)

Hallo liebe Forengemeinde,

auch wenn mein Herz für Verbrenner schlägt, so verdiene ich aktuelle meine Brötchen in einer Bildungseinrichtung, die sich mit "alternativen" Antriebskonzepten beschäftigt.

Meine Kollegen und Vorgesetzten sind allerdings sehr weltoffen und (fast alle) selbst irgendwie Oldtimer-affin, so dass die Diskussionen sehr kontrovers sind und kein pauschales Bashing einer Technologie betrieben wird.

Bitte nehmt euch doch ein paar Minuten Zeit und beantwortet meinen Fragebogen über folgenden Link:

https://www.soscisurvey.de/Wasichschonimmerwissenwollte/ Diesen dürft ihr im Freundes- und Familienkreis gerne weiterverbreiten.

Diesen Fragebogen entstand aus einer Diskussion kurz vor Weihnachten und wie man die breite Bevölkerung über aktuelle (Technik-) Themen informieren könnte (daher die Frage nach möglichen Bildungskonzepten via Vortrag, Youtube-Video, Podcast etc.) und was UNS ALLE eigentlich so interessiert und umtreibt.

Evtl. interessieren ja euch Themen wie "Künstliche Kraftstoffe E-Fuels" oder "Vergleich Umweltfreundlichkeit E-Fahrzeug VS. Oldtimer" oder auch der "Einsatz künstlicher Intelligenzen" bzw. "Autonomes Fahren"´um Mal meine persönlichen Herzensthemen publik zu machen.

Ich lass auch direkt die Hose herunter und geb zu, dass hintenraus ein kleines Themengebiet auf damit verbundene Studiengänge abzielt. Das resultiert daraus, dass alle ingenieurwissenschaftlichen und elektrotechnischen Studiengänge seit Jahren unter Druck geraten, da ein vergleichsweise anspruchsvolles Studium einfach "out" zu sein scheint. Das tut mir sowohl als Ingenieur und Pädagoge ziemlich weh und gefährdet auch meinen aktuellen Job. :-D ;-) :-P
Ich verstehe daher sowohl rein dienstlich und auch privat nicht, wieso alle BWL oder Social Media oder Soziale Arbeit (Pflege) studieren wollen, wenn ein sicheres Gehalt und gute Jobs doch eindeutig mit Technik in Deutschland verdient wird. Vielleicht hat ja jemand selbst (studierfähige) Kinder zu Hause und kann mir da etwas Licht ins Dunkel bringen. Was treibt die Jugendlichen von heute um, dass sie einen großen Bogen um alle zukunftsträchtigen Studiengänge machen? Oder was machen heutige Bildungseinrichtungen "falsch" beim Anwerben?

Freue mich über euer Feedback und vielleicht macht ja eines oder oben genannten Herzensthemen das Rennen, so dass ich den VW Käfer meiner Eltern / meine E30´s oder auch einen E24 (katlos?:-P ;-)) mit einem gängigen E-Fahrzeug vergleichen darf und ich euch alle in ferner Zukunft zu einem entsprechenden Vortrag ins Oberschwäbische locken kann. Inkl. kleinem Forentreffen der bösen 3,5 Liter Autos. :-D :-P :-) ;-)

Mein persönlicher Anspruch wäre es, das ganze dann weniger populistisch und interessenorientiert wie bei einzelnen Fachverbänden oder Umwelthilfen zu betrachten, sondern anhand eines eigenen, nachvollziehbaren Bewertungssystems. Evtl. auch unter Verwendung von typischen Statistiken wie jährliche Laufleistung eines Oldtimers, realistische Verbräuche etc. Ich selbst traue mich nicht abschätzen, wie das Ergebnis dann ausfallen wird. Falls es je so kommt, dann würde ich natürlich den Thread gerne weiternutzen um die Sache möglichst vielschichtig zu betrachten. Das allein schon deshalb, weil ich weiß, dass viele von euch super spannende Jobs habt.

Genug der Zukunftsmusik. Über sonstige Meldungen hier im Thread freue ich mich und hoffe auf eine rege Off-Topic-Diskussion mit großer und hoffentlich kritischen Auseinandersetzung im Fragebogen.

Grüße und vielen Dank für eure Mithilfe

hony

--
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Kleine Umfrage - erbitte eure Meinung

marco @, OHV, Montag, 10. Januar 2022, 12:13 (vor 12 Tagen) @ honyama

..erledigt.

klingt ja interessant dein Arbeitsfeld.

--
Gruss Marco

Kraft kommt von Kraftstoff
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Andreas Schneider @, 73312 Aufhausen, Montag, 10. Januar 2022, 12:17 (vor 12 Tagen) @ honyama

Hi,

"wasichschonimmerwissenwollte" beginnt mit einer Fragerunde nach meinen persönlichen Daten.
Da hab ich bereits abgebrochen.

Ich finde es grob irreführend, wenn man hier nix erfährt sondern ausgefragt wird.

Gruß
Andi

--
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* Anfragen nur zu Reparaturen von Kombiinstrumenten - für alles andere ist das Forum da *
* Ich verteile keine Schaltpläne per Mail - benutze Google! *

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honyama @, Montag, 10. Januar 2022, 12:28 (vor 12 Tagen) @ Andreas Schneider

Hallo Andi,

Verstehe ich gut. Allerdings hab ich es extra so gestaltet, dass jede Angabe freiwillig ist und auch jede Frage übersprungen werden kann.

Wirklich was dazu lernen kann man in dem Fragebogen wirklich nicht, sondern möchten wir als Bildungseinrichtung besser werden- aus oben genannten Gründen. Und eben lernen, was die breite Bevölkerung schon immer wissen wollte.

Ansonsten Danke an alle die Teilnehmen oder sonst gerne was beitragen möchten. Bin offen für alles.

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touringfahrer_e30_e39_ ⌂ @, Nordheide bei Hamburg, Montag, 10. Januar 2022, 12:19 (vor 12 Tagen) @ honyama

Interessant

Aber ich nehme grundsätzlich an keinerlei solcher Umfragen teil,
bei Werbeanrufen, derzeit mehr denn je, lege ich sofort auf.

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honyama @, Montag, 10. Januar 2022, 12:43 (vor 12 Tagen) @ touringfahrer_e30_e39_

Interessant

Aber ich nehme grundsätzlich an keinerlei solcher Umfragen teil,
bei Werbeanrufen, derzeit mehr denn je, lege ich sofort auf.

Aber vielleicht kannst du mir unabhängig von dem Fragebogen einen Tipp geben, warum heute keiner mehr Ingenieur werden will.

Oder wie die Jugend von heute tickt und wie man als Bildungseinrichtung junge Menschen erreichen kann.

Oute mich selbst als Instagram und sonstige Social-Media-Kanal-Laie. Doch irgendwie möchte ich auch kein "Jo digga Alta, komm zu uns und studier XY. Elektromobilität voll krass Alta"-Video erstellen, das passt meiner Meinung nach nicht.

Hab im Rahmen meines Abschlusses vor einiger Zeit eine kleine Umfrage erstellen müssen und da kam raus, dass die Bevölkerung vor Ort nicht mal weiß, welche Studiengänge es im Umkreis gibt. Dabei hing die ganze Stadt voll mit Plakaten.

Ich verstehs einfach nicht, doch andere Hochschulen deutschlandweit kämpfen in den technischen Bereichen mit dem selben Problem.

--
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touringfahrer_e30_e39_ ⌂ @, Nordheide bei Hamburg, Montag, 10. Januar 2022, 15:07 (vor 12 Tagen) @ honyama

Ich halte von den meisten 'social media' Kanälen nichts, habe mich lange von Facebook, Linkedin etc. verabschiedet.

Ich kann Dir sagen, dass mein Sohn lieber einen handwerklichen Beruf gelernt hat, er war bereits mit gerade 19 ausgebildeter Industriemechaniker mit Festanstellung und sehr gutem Gehalt.
Jetzt ist er in einer Bachelor Weiterbildung zum Maschinenbau Techniker, die er im Oktober abschließt, da ist er dann 23 Jahre alt und wird wahrscheinlich nicht unbedingt viel weniger verdienen als ein Ingenieur.

Elektromobilität halte ich für den größten Betrug und die größte Verschwendung unserer Ressourcen überhaupt. es wird sich als großer Fehler erweisen, aber gerade lässt sich ja großes Geld damit verdienen - nur das zählt doch.
Warum baut Audi einen Elektro Audi e-tron GT für € 140.000 plus?
Motorleistung: 530 bis 646 PS
Beschleunigung 0-100 km/h: 3,3 bis 4,1 Sekunden
Leergewicht 2.350 KG.

BMW Ix mit 2.440 KG ab ca. € 100.000, o-100 km/h 6,1 sec.....ich könnte kotzen.

Das ist Schwachsinn und zeigt kein Erkennen der Notwendigkeiten.

Wie whisky eben auch treffend erklärte sind unsere Oldtimer die wahren Helden der Nachhaltigkeit. Meinen E30 habe 1988 habe ich seit 30 Jahren, heute 410.000 km.
Mein E39 aus 2000 habe ich seit 18 Jahren, heute 470.000 km.
Den E39 fahre ich auf Langstrecke und komme seit 5 Jahren auf einen Durchschnittsverbrauch von genau 8,0 l Super E5.

Ferner ist der Ottomotor noch gar nicht ausgereizt, die heutigen Pkw Verbräuche von Diesel und Benzin sind in 1. Linie auf die hohen Leistungen und hohen Gewichte der Autos zurückzuführen,
das alles ließe sich stark optimieren.

Zudem liegt die durchschnittliche Fahrleistung eine H zugelassenen Fahrzeugs laut ADAC bei 1.500 km im Jahr.

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Robin @, Offenburg, Montag, 10. Januar 2022, 13:37 (vor 12 Tagen) @ honyama

Habe den Link nicht geöffnet, Gründe wie meine Vorgänger.
Und meide auch die ganzen Social Medien, ist vielleicht schon ein Fingerzeig auf das nicht nur von dir erkannte Problem, dass Orchideenfächer heutzutage favorisiert werden.
Du brauchst nichts richtiges zu lernen, kommst mit „labern“ weiter, womöglich stehen dir hohe Ämter in der Politik bis zum Minister offen - oder influenzer.
Denke, das Problem liegt im Wesentlichen darin, dass schon in den Schulen als Lehrer genau die Klientel angekomnen ist, auf die ich oben Bezug nahm. Und bei solchen Lehrern ist „Leistung“ eher ein Schimpfwort, wie in vielen Berufen danach auch. Heute ist Vereinbarkeit von Job und Freizeit, Selbstverwirklichung, work-life-balance wichtig. Ich fürchte, dass Deutschland erst weiter mit seinen industriellen Fähigkeiten abstürzen muss, bevor ein Umdenken einsetzt. Und dies wird kommen, fast zwangsläufig.
War viele Jahre auch für die Berufsausbildung in Industrie und verschiedenen Städten Deutschlands verantwortlich. Die Klagen der Ausbildungsleiter, dass sie den Azubis immer mehr beibringen, immer mehr Lücken der Schulbildung nacharbeiten müssen, war ein in jedem Jahr festzustellender Trend.
Wenn es dich tröstet (wahrscheinlich nicht), wo ist im Allgemeinen der Nachwuchs für Sportvereine, für soziale Kontakte neben den Daddel-Gruppen? Auch der Zuzug von vielen nicht in Deutschland aufgewachsenen uns sozialisierten Schülern dürfte seinen Beitrag leisten. Da geht es eher um Sozialkontakte in das bekannte Milieu und damit auch an außerschulischen Aktivitäten dass, was man da gewohnt ist.
Wechsel zu einer Privatschule, privaten Bildungseinrichtung. Da hat man deutlich bessere Chancen, auf motivierte, auf Erfolg ausgerichteten Nachwuchs zu treffen.
Manfred

--
Ich gelobe, nie schneller zu fahren, als mein Schutzengel fliegen kann.

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whisky, Montag, 10. Januar 2022, 14:47 (vor 12 Tagen) @ honyama

Oldtimer gehören HEUTE zu den Umweltfreundlichsten Fahrzeugen überhaupt, da kommt kein elektrofahrzeug ran. Warum?

Weil die Ressourcen zum bau des Fahrzeugs schon vor 30-40 Jahren verbraucht wurden. Das freigewordene CO2 beim Bau und der Verbrauch des Materials liegt alles schon Dekaden zurück. Dazu kommt das die meisten Oldtimer eine Laufleistung von maximal 5000km im Jahr haben dürften, sodass der Hohe Verbrauch durch die Alte Technik nicht zu sehr ins Gewicht fällt. Man muss beim vergleich daher immer den gesamten Lebenszyklus berücksichtigen und nciht immer nur auf den verbrauch schauen.

Das Kann kein Elektro(Neu-)fahrzeug der Welt erreichen. Hierfür müssen unmengen an neuen Ressourcen verbraucht werden, damit Batterie und Karosse überhaupt gebaut sind.
Das heißt natürlich nicht, das Elektrofahrzeuge keinen sinn machen. Diese sind absolut SInnvoll und für die kommenden 25-30 Jahre die Zukunft der Mobilität bezüglich Neuzulassungen.
ABER der Erhalt und Betrieb von alten Fahrzeugen ist auch ressourcensicht einfach die Sinnvollste Option für eine ressourcenschonende Zukunft (stichwort Abwrackprämie)

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Marc635 @, Mettlach, Montag, 10. Januar 2022, 15:20 (vor 12 Tagen) @ honyama

Gerne geholfen und erledigt.

Die Umfrage ist wirklich keine Hexenwerk :-) ...und die paar Fragen zum Alter etc. gehören zu jeder Umfrage, um Clustern und die Antworten in den richtigen Kontext zu setzen.

Man will ja auch Schlüsse daraus ziehen können z.B. wie spricht man entsprechende Zielgruppen an.


Aber das muß jeder für sich entscheiden.

--
Beste Grüße

Marc
635CSi Bj 1/86, Ez. 06/89, Zinnober-Rot, Saarland

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peterm635csi @, Essen, Montag, 10. Januar 2022, 15:57 (vor 12 Tagen) @ Marc635

:-|
Hmmmm,E-Autos , schön und gut,aber
wenn ich sehe wie die Vermarktung der
E_Autos von den Anbietern vorran getrieben wird
und auf welche hohem Ross die Händler sitzen,
dann wird das mit der Verkehrswende nichts.
Kein Händler ist bereit ,einen Verbrenner in Zahlung zu
nehmen.
Da der größte Teil der Normalbürger gar nicht das Geld
hat um Mal eben eine neues E-Mobil zu kaufen und ihren
alten Benziner/Diesel nicht los werden,ist die E-Mobilität
eine Totgeburt.
Auch,gibt es kaum bezahlbare gebrauchte E-Autos.Die sind
z.T. sogar teuerer als wenn man sie neu kauft.
Spätestens ,wenn die Subvention für den Kauf von neuen
E-Autos weg fällt, ist Schluss mit lustig !

Peter

--
Wer schneller fährt kommt früher an .

M 635 CSi,Erstzulassung Oktober 1984, Alpinweiß 146

650CSi ,BJ .2010 ,Alpinweiß 300.

528i,BJ.2011,Alpinweiß 300

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Robin @, Offenburg, Montag, 10. Januar 2022, 18:53 (vor 12 Tagen) @ peterm635csi

Nicht zu vergessen, dass es keine Garantie für die Batterie über das 8. Jahr hinaus gibt.
Wer also denkt, z. B. ein I3 vom Bj. 2015 oder 2016 sei ein Schnäppchen, und der - alkes andere würde mich wundern - keine Garantie auf die Batterie bekommt, kann seine E-Karre bald verschrotten, oder für aktuell 13-16T€ eine neue Batterie kaufen.
Nur krank die ganze Entwicklung.
Ich habe mich aktuell in einem anderen Forum dazu wie folgt deutlich positioniert:
„ Was ich gruselig finde, ist, mit welcher Nonchalance von den Grünen und ihnen folgende Claqueure über die gravierenden Probleme hinweg gewalzt wird, die der ideologisch getriebene Hype um „Elektrik„ in anderen Ländern der Welt, bevorzugt Südamerika, verursacht. Angefangen von den Trittin‘schen Stromsparbirnen, deren gesammeltes Quecksilber nach der Entsorgung einer Lösung harrt, die Unmengen brasilianischem Regenwaldes, die für Biosprit (auch Trittin involviert) gerodet wurde. So wurde im Bundesstaat Maranhão etwa im Jahr 2000 noch auf 19.912 Hektar Fläche Zuckerrohr angebaut. Im Jahr 2019 waren es laut dem Brasilianischen Institut für Geografie und Statistik 47.405 Hektar, also zweieinhalbmal so viel.
Seit in Europa, den USA und Asien die Nachfrage nach Windenergie steigt, wird im ecuadorianischen Regenwald immer mehr Balsaholz gefällt. Für die Industrie ist das ein großes Geschäft: Bereits im Rekordjahr 2019 exportierte Ecuador Balsaholz im Wert von 195 Millionen Euro, ein Jahr später verdreifachte sich der Wert auf rund 700 Millionen Euro.
Regenwald in Südamerika? Was schert er den „aufrechten“ Grünen?
Kongo - man bekommt das Grausen, wenn man die Folgen für die Bevölkerung und die Umwelt sieht, die der immer stärker geforderte Abbau von Kobalt verursacht. Die Klagen gegen uns „neukoloniale Ausbeuter“ kommen sicherer und berechtigter als das Amen in der Kirche.
Meine kurze Zusammenfassung: Deutschland muss auf Teufel komm raus „grün“ werden; was schert es die Grünen , welche Folgen es in anderen Ländern hat. Hauptsache, man kann mit stolz geschwellter Brust herumspazieren und den moralisch höchst Überlegenen geben, der auf der anderen Seite absolut unfähig ist, über den eigenen Tellerrand hinweg zu sehen.
Und da es ja noch ca. 240 Millionen Häuser in der EU klimaneutral zu gestalten, zu verändern gilt, die irgendwo 200 Millionen Fahrzeuge in Europa in E-Karren umzuwandeln gilt (mit regelmäßigem Austausch der Batterien - oder Verschrottung nach 8, 9 oder „erst“ 10 Jahren) muss man Scheuklappen wie Scheunentore haben, um die zwangsläufig anstehende Verheerung riesiger Regionen der Welt nicht zu sehen. Oder man atmet dankbar auf, dass andere EU-Länder auf Atomstrom setzen, den man bei Flaute, Bewölkung, oder einfach zu großem Bedarf anzapfen kann - natürlich heimlich, nicht kommunizierbar, erlaubt es diese Lösung dem „Tollmenschen“ doch, coram publico an seiner ärmlichen Ideologie festzuhalten.“
Die Angaben habe ich einem WELT-Artikel entnommen.
Grüße
Manfred

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touringfahrer_e30_e39_ ⌂ @, Nordheide bei Hamburg, Montag, 10. Januar 2022, 19:35 (vor 12 Tagen) @ Robin

Krass korrekt

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WN-AV-513 @, Schorndorf, Montag, 10. Januar 2022, 23:24 (vor 12 Tagen) @ Robin

Welt = Springer = Bild

Mit der Bild fährt man den Fahrstuhl hoch und auch wieder runter, siehe unseren ehemaligen Bundespäsidenten an.


Welt Nachrichten sind in eigentlich lobby finanzierte Nachrichten --> Meinungsmache, also mit Vorsicht genießen und die "zitierten Studien" selber lesen.

Den Podcast kannst du dir ja mal auf den Weg zur Arbeit anhören...

--
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Robin @, Offenburg, Dienstag, 11. Januar 2022, 13:18 (vor 11 Tagen) @ WN-AV-513

Wenn du andere Zahlen über die umwelttechnischen Katastrophen hast -gerne. Bin interessiert .
Oder sind die Zahlen einfach falsch (zu hoch, zu tief, komplett gelogen oder so) weil sie von der WELT veröffentlicht wurden?
Grüße
Manfred

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Matthias @, Regensburg, Dienstag, 11. Januar 2022, 14:36 (vor 11 Tagen) @ Robin

Wenn die Zahlen nicht in der "Tagesschau" oder bei "heute" kommen können sie nicht stimmen ;-)

Genauso, wie bei gewissen anderen Themen, mit denen wir seit Jahren beschäftigt werden. Es gibt nur eine "richtige" Meinung...


Also lieber nur auf den 6er konzentrieren. Da ist Meinung und Wissen ALLER noch gefragt :-D

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marco @, OHV, Mittwoch, 12. Januar 2022, 10:48 (vor 10 Tagen) @ Matthias

man das is ja mächtig abgedriftet hier...

ich glaub es ging viel mehr darum, warum so wenige junge Leute technische Berufe studieren und nicht ob e-Auto´s Sinn machen.

Ich habe nicht studiert, sondern nur eine Lehre bei Bombardier (2000-01/2004) zum Energieelektroniker absolviert. bin seit 2007 Inbetriebnehmer und Servicemonteur für Schienenfahrzeuge.
Hier betreue und nehme ich LightRailVehicle, also Stadtbahnen in Betrieb, Strassenbahnen, Metros, U-Bahnen, alles was innerstädtisch bis leicht ins Umland fährt, je nach Konzept des Betreibers.

Vor zwei Jahren habe ich einen internen Pädagogiklehrgang mitgemacht und betreue seit dem auch ab und an Azubis auf unserer Servicestelle, um den jungen Menschen gerade im Bereich Service den Beruf zu zeigen, denn die allgemeine Bequemlichkeit und Faulheit in der Gesellschaft bringt nicht gerade viele Interessenten in unsere Berufgruppe.

Wir reisen viel, mitunter ins Ausland, ich war selbst viele Jahre im Ausland, und man muss das Produkt verstehen, also den elektrischen Zug kennen, aber auch alle mechanischen Komponenten inkl. Pneumatik, was sie tun, wie sie funktionieren, denn nicht alles lässt sich mal eben mit´m Rechner auslesen.

Schaltungs und Funktionanalyse sind aus meiner Sicht hier das wichtigste.
Und genau hier denke ist auch der Knackpunkt. Elektrotechnik ist an sich kein einfaches Fach, die technische Mathematik (ich hasse sie noch heute) ist enorm anspruchsvoll, auch wenn man es nur als Beruf lernt, die Schaltungs und Funktionanalyse erfordert hohes logisches denken für Schaltungen, Regel und Steuerungstechnik.
Auch muss man Durchhaltevermögen haben, denn oft sitzt der Fehler am Zuletzt betrachteten Element.

Obwohl der Beruf hohes technisches Vermögen vermitteln kann und gute Fingerfertigkeiten ausgebildet werden können, alles wenn man es auch will, gibt es nicht besonders hohen Andrang nach Lehrstellen.
Ich glaube die werden zum grössten Teil gerade so besetzt.

Warum das so ist(?) ist eine gute Frage.

Ich selbst denke es ist die Bequemlichkeit, das falsche heranführen an technischen Dingen, evtl zu frühes datteln mit Konsolen oder Tablets.

Vieles zielt auch nicht mehr auf geistige Bildung ab, sondern auf einfaches reaktionelles Handeln, reflexartiges Handeln, da gibt es keine Ausdauer, die sehr wichtig ist, denn schnell geht garnix.

in einer mehr und mehr technisierten Welt, will keiner mehr die Technik verstehen.
Auf jeden Fall ein spannendes Thema und ich versuch hier meinen Beitrag als Facharbeiter zuleisten.

--
Gruss Marco

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Holger Petersen @, Montag, 10. Januar 2022, 20:08 (vor 12 Tagen) @ honyama

Moin honyama,
habe ich gern ausgefüllt. Eine Frage allerdings: Woher nimmst du den Rückgang der Immatrikulationen im ingenieurwissenschaftlichen Bereich? Ich halte die Ingenieurwissenschaften für einen sehr beliebten Studienbereich.

Danke und Grüße

--
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honyama @, Montag, 10. Januar 2022, 21:08 (vor 12 Tagen) @ Holger Petersen

Hallo Holger,

vielen Dank für die Teilnahme. Nun, ich hab meinen Bachelor in den Ingenwiss. 2015 begonnen mit gut 150 weiteren Studis. Heute ist man froh, wenn man zum Wintersemester 30-50 hat und zum SS 10-15. In den elektrotechnischen Studiengängen ist der Trend ähnlich stark nach unten. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/236214/umfrage/studierendenanzahl-im-mas... Mit etwas Statistik oder zumindest gesundem Menschenverstand wird einem auch klar, dass die damaligen G12-Reformen etwas verzerrt haben, was sich wohl nun langsam wieder ausgleicht. Dennoch:

Wir haben auch regen Austausch mit anderen FH´s und dort ergibt sich ein ähnliches Bild. Bei den dualen Hochschulen scheint es besser zu laufen. Als einzig nennenswerten Grund fällt mir die Aussicht auf einen Anschlussjob im Partnerunternehmen bei Vergütung von Anbeginn an.

Die immer schlechteren Studierendenzahlen führen jedenfalls dazu, dass viele elektro- und klassische Maschinenbau-Fakultäten sich zu einem "Naturwissenschaftlichen" Cluster zusammentun. Auch wenn die Idee oftmals aus der Not heraus kommt, finde ich den Ansatz grundsätzlich nicht schlecht. Elektro und Maschinenbau stecken heute in nahezu jedem Produkt, von Auto über Industrie 4.0 Produktionsanlage bis hin zu einem simplen Küchengerät mit Touch.

Die ganzen Sozialwissenschaftlichen Studiengänge, BWL/Management und Marketing/Design sind immer voll ausgelastet. Auch bei Statista findet man gute Belege dafür. Ebenso sind die Ingenieurwissenschaften mit über 30% Abbruchquote trauriger Spitzenreiter. Das da am Ende nicht mehr viel übrig bleibt, ist wohl jedem klar.

Hab mit einigen Abbrechern gesprochen und die nervt einerseits das anfangs "theoretische" und die anspruchsvolle und lernintensive Mathematik. Ohne die Grundlagen geht es allerdings nicht und das ist schwer zu vermitteln und durch zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen auch kaum aufzufangen. Möchte hier jetzt aber keinen bildungspolitischen Diskurs lostreten.

Wir gehen die Sache eher pragmatisch an und versuchen ein zielgruppengerechtes Bildungsangebot über spannende Themen aufzusetzen. Sei es am Ende eine Vortragsreihe oder ein Podcast oder auch Interviews mit entsprechenden Fachbereichen. Ich denke, dass man damit zumindest die Daseinsberechtigung von Hochschulen hervorheben kann.

Zuletzt gab es bei uns mal eine Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit in der Industrie. Eine Firma aus der Region bewarb dann sehr farbenfroh ihre Nachhaltigkeit und Lebensdauer der Produkte, Elektrische Poolfahrzeuge, Solarenergie auf dem Dach, umweltverträgliche Gehäuse, eben das volle Programm. Als ich dann gefragt habe, wie lange sie denn Ersatzteile für ihr Produkt [Zuliefererteil für landwirtschaftliche Zugfahrzeuge (Schlepper)] bereitstellten, verkündete dieser etwas um 10-12 Jahre nach Serienauslauf.
Als ich dann vor versammeltem Publikum darauf hingewiesen habe, dass ich aus der Landwirtschaft komme und dort Schlepper mit über 15.000 Betriebsstunden und mind. 30 Jahren im Einsatz (Sonderkultur Hopfenanbau) eingesetzt werden, da erschien die Nachhaltigkeit der Firma plötzlich in anderem Lichte. Auf den Vorschlag meines Kollegen hin, sie sollen nach 15 Jahren doch wenigstens die Zeichnungen öffentlich bereitstellen, dass man die Teile nachfertigen kann (mittels 3D-Druck und etwas fortgeschrittenen Lötkünsten) wurde der Geschäftsführer recht rot und verwies auf die OEM´s und Patentrecht und sowieso und überhaupt.

Die Diskussion ging dann eindeutig in die richtige Richtung und rüttelte einige wach. Genau so hätten wir es auch gerne in Bezug auf die Themen aus der Umfrage.

Ich finde das pauschale E-Bashing mit üblichen Argumenten wie Umweltschutz, seltene Erden etc nicht so gut. Bestes Beispiel ist unser E24- 1976 als 630 CS mit Vergaser vorgestellt, dann 1978 die erste Motronic-Einspritzung, dann ABS, der erste Airbag, dann der erste Kat, das erste elektrohydraulische Getriebe. Damals hätte man auch argumentieren können, mehr Verbrauch durch Kat, Abbau seltener Erden in Krisenländern usw.

Stimmt in vielerlei Hinsicht alles, aber jede Technologie muss sich entwickeln und sollte nicht pauschal im Keim erstickt werden. Ohne genaue Details zu kennen, bin ich doch ziemlich sicher, dass die Batterien besser werden und auch "nachhaltiger" werden sollen, allein schon aus betriebswirtschaftlichen Aspekten. Wie schnell und wie sehr wird die Zukunft zeigen.

Allerdings Fahrverbote für Diesel und recht moderne Fahrzeuge unter dem Vorwand des Umweltschutzes finde ich von politischer Seite sehr bedenklich und erweckt für mich den Eindruck einer gezielten Säuberung des Marktes wie 2008 mit der Abwrackprämie in der viele Dauerläufer wie E30, Audi 80/100 und Mercedes 190 vorsätzlich in den Tod geschickt wurden.

Grüße hony

--
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Holger Petersen @, Montag, 10. Januar 2022, 21:24 (vor 12 Tagen) @ honyama

Deine Schilderungen finde ich sehr interessant und tatsächlich erschreckend, dass ein derartiger Rückgang an deiner Hochschule zu verzeichnen ist.
Hinzuzufügen gilt allerdings auch noch, dass Studiengänge wie das Wirtschaftsingenieurwesen immer populärer werden und damit ggf. der Rückgang zu erklären ist.

Liebe Grüße

--
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whisky, Montag, 10. Januar 2022, 22:01 (vor 12 Tagen) @ honyama

Naja von bashing kann ja nicht die Rede sein. Das waren alles sehr sachliche Argumente denen man sich in einer wissenschaftlichen Diskussion durchaus stellen sollte, wenn dir das Thema der Akademischen Ausbildung ja auch ein anliegen ist.
Dazu gehört auch die unangenehmen Argumente zu hören und Einfließen zu lassen. Und diese sind nunmal dass das Thema Ressourcen ein Problem der Elektromobilität darstellt, genauso wie die Infrastruktur und die Energieversorgung. In ländern wie Norwegen wo der Strom zu 95% Aus Wasserkraft kommt macht das alles SInn. In Deutschland ist das halt ne andere Diskussion, die deutlich komplexer ist. Auch das Thema syntetische Kraftstoffe sehe ich kritisch. Die werden vor allem Für Luft- und Seefahrt benötigt, da dürfte für PKW nix übrig bleiben für die Unmengen an Bestandsfahrzeugen. Der Klimaretter wird das Elektrofahrzeug erstmal nicht, zumindest nicht in Deutschland. Da müssen andere Länder ran von denen wir dann unmengen von z.B. Wasserstoff importieren müssen, damit unsere eigene Industrie CO2 frei sein kann.

Zum Thema STudiengang: für mich nur eine logische und konsequente Entwicklung. Ich würde meinen Kindern eher ne Handwerkliche Ausbildung raten oder wenn es Studium sein "muss" dann klar richtung Informatik, in 10-15 Jahren dürfte praktisch jeder Bürojob komplett automatisierbar sein durch KI etc. oder Wenigstens kreative Studiengänge, denn kreativität wird auch in Zukunft schwer nachzuahmen sein durch Computer. Das merkt man auch schon längst in der Automobilindsutrie selbst:hier wird händeringend nach Informatikern gesucht und der Kampf um Talente läuft seit Jahren erbitterlich. Die klassischen maschinenbauer, die die Verbrennungsmotoren entwickeln braucht doch keiner mehr so wirklich.

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honyama @, Montag, 10. Januar 2022, 22:14 (vor 12 Tagen) @ whisky

Meinte das Bashing völlig allgemein und nicht auf die sachlichen Argumente hier im Forum.

Ehrlich gesagt hab ich deshalb auch nur hier einen Thread eröffnet.

Ich schätze hier den zivilisierten Umgang, aber auch gerade das kritische wie deinen Beitrag oder die klare Ablehnung der Umfrage durch Andi.
Egal wo man sich sonst über E-Mobilität oder ähnliches unterhält, sind die Fronten meist verhärtet. Das ist Schade, denn man kann immer etwas dazulernen oder zumindest seine Meinung Erweitern.
E-Mobilität wie auch alles andere ist immer ansichtssache. Elektromobilität in einem 2.6 Tonnen schweren SUV, der in überfüllten Innenstädten rumgurkt mit 400 Elektrops? Hm, muss das sein? Selbiges Gewicht und ausreichend Leistung für einen immergleichen Gütertransport bestimmt ne vertretbare Sache um Smog in Großstädten zu reduzieren.

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Kleine Umfrage - erbitte eure Meinung

WW 635 H @, Montag, 10. Januar 2022, 20:15 (vor 12 Tagen) @ honyama

Lustig ist auch, wie die Medien einem das Gefühl an Hand von Zulassungszahlen geben, dass man ja bald ein E Auto kaufen muss.
Letzte Woche bei NTV, Neuzulassungen von E Autos, 2019 70000, 2020 160000, 2021 307000.
Eine Steigerung von Wahnsinnigen ca. 450 %.
Bei in 2021 59 Mio. zugelassenen PKW, macht das aber nur unter 1 % aus.

Mir ist auch völlig schleierhaft, wie und wo man die ganzen E Karren laden soll, vor der Haustüre ja wohl kaum, bei dem Kabelsalat auf den Bürgersteigen kann ja keiner mehr laufen, denn Herr Meyer aus Hausnummer 13 musste heute leider bei Herrn Müller aus 128 parken, da er zu spät nach Hause kam und sein Parkplatz von Frau Wirtz aus 214 besetzt war, die aber gerade mit Herrn Koch aus der 188 diskutiert, ob eventuell die Plätze getauscht werden können, da ihre Kabeltrommel zu kurz ist.

Da haben wir über die ganze Umweltgeschichte noch gar nicht gesprochen und es ist schon zum scheitern verurteilt. Aber die neue Regierung wird es schon richten, vielleicht sollten wir für solche Fälle lieber den elektrischen Stuhl wieder einführen. Radikal aber funktionell.

Gruss Stefan

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WN-AV-513 @, Schorndorf, Montag, 10. Januar 2022, 23:50 (vor 12 Tagen) @ WW 635 H

Ich hoffe über den ektrischen Stuhl werden wir in Deutschland nie wieder diskutieren, egal wer welche Meinung hat, wer er ist, oder woher er kommt!

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grEGOr, Montag, 10. Januar 2022, 23:10 (vor 12 Tagen) @ honyama

Servus,
ich habe teilgenommen, aber methodisch halte ich das fragwürdig. Wenig differenzierte Antwortmöglichkeiten, reine eher vage Selbsteinschätzungen auf einer relativen Skala und der Rücklauf wird kaum eine repräsentative Stichprobe erzeugen.
Vielleicht hilft es ja trotzdem
Viele Grüße
Gregor

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derheider @, Dienstag, 11. Januar 2022, 00:34 (vor 12 Tagen) @ honyama

Was wurde durch dies Umfrage gewonnen an Informationen -> NICHTS. -
Ich sehe keinerlei Verbindung zu Studien Interessen Erzeugung (spezifische Fächer) oder Oldtimer Nutzung oder Elektomobilität oder Ressourcenschutz -

just my five cent - juergen

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peterm635csi @, Essen, Dienstag, 11. Januar 2022, 10:40 (vor 11 Tagen) @ honyama

:-)
Ich nehme nochmals Bezug zu Deiner Umfrage,besonders zu dem Thema
das elektrotechnische Studiengänge unter Druck stehen.
Zu meiner Person,ich gehe auf die 70 zu und sehe die ganze (Aus)Bildung
im Allgemeinen in der heutigen Zeit auf einem Irrweg.
Es wird viel zu viel Augenmerk auf irgendwelchen Studien gelegt ,in der Hoffnung
irgendeinen gut,bis noch besser dotierten Job nach Abschluss eines Studium
zu ergattern.
Nur was ganz und gar vergessen wird,das es auch Berufe gibt,wo man Geld ohne Studium
verdienen kann.Die sogar Zukunftsicherer sind als jedes Studium.
Keiner will mehr Installateur,Maurer,Fliesenleger oder andere Handwerkliche Berufe
erlernen,weil diese etwas mit Hände schmutzig machen zu tun haben und früh morgens
aufstehen.
Die Menschen begeben sich immer mehr in die Abhängigkeit sogenannter KI,s.
Alleine das autonomes fahren,z.b.,das erzeugt bei mir, das sich die Nackenhaare aufstellen.
Was auch viele nicht bedenken,eine KI baut keine Häuser,legt keine Wasser oder
Stromleitungen .
Alle wollen nur ,den Maschinen allzu gerne die Verantwortung überlassen um selbst
keinerlei Verantwortung zu übernehmen.
Es muss ein Umdenken stattfinden, das in der Zukunft die Menschen einen Job haben
in dem sie ein Einkommen haben um ihre Familien ernähren können.
Alles das wird ,wenn die Entwicklung auf dem Markt so wie es sich jetzt abzeichnet,
zu einer Humanitären Katastrophe führen.Wir Menschen haben verlernt das es auch ein
Mittelmass im Vergleich zu immer höher,weiter, schneller geben muss.
Auch,vertrete ich die Meinung,das KI,s den Klimaschutz bzw.Klimarettuung nicht
Forcieren können. Wenn man unsere gute alte Erde schonen will zum Wohle aller,
dann sollten wir aufhören Waffen jeglicher Art zu entwickeln und zu verkaufen
auf das man sein Gegenüber niedermetzelt um ihn aus zu plündern oder seine eigene
Meinung auf zu zwingen,welche ja wohl immer die richtige zu sein scheint.

Das ist meine unmassgebliche Meinung.

Peter

--
Wer schneller fährt kommt früher an .

M 635 CSi,Erstzulassung Oktober 1984, Alpinweiß 146

650CSi ,BJ .2010 ,Alpinweiß 300.

528i,BJ.2011,Alpinweiß 300

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TH ⌂ @, Bottrop, Mittwoch, 12. Januar 2022, 13:21 (vor 10 Tagen) @ honyama

Hi,

ich glaube, dass Du, wie der Volksmund es so schön sagt, mit den Themen mal "ein ordentliches Fass" aufgemacht hast. Den Fragebogen habe ich aber nicht ausgefüllt.

Die Elektromobilität wird ggf. ein Teil der Mobilität werden aber diese nicht vollständig und ausschließlich ersetzen. Mobilität muss im großen Ganzen betrachtet werden und so "sinnvoll" eingesetzt werden, wie es derzeit möglich ist. Nach mehreren Berichterstattungen ist meine Meinung diese, dass der Diesel auf der Langstrecke weiterhin eingesetzt werden sollte und das Elektroauto nur in der Stadt. Der Wasserstoffantrieb wird irgendwann dem Diesel/Verbrenner beiseite gestellt, wenn Infrastruktur und Politik dazu bereit sind und sofern es der Lobbyismus der Elektroautobranche auch mal zulässt. Das Verbrennungsmotoren vollkommener Blödsinn sind, halte ich für Schwachsinn, ebenso die Auslagerung einer Kerntechnologie Deutschlands samt Fertigung ins Ausland ab 2030. Die im Mittel 400 bis 600 Kilogramm Komfortextras pro Auto, sind schon Blödsinn, hat es zu Kindheitszeiten auch nicht gegeben und müssen sowohl aus den Autos als auch aus den Köpfen der Menschen wieder raus, so dass dann auch die Verbräuche weiter automatisch runter gehen. Auch der voranschreitende Technik- und Assistenzwahnsinn muss im Auto gestoppt werden. Vom Fensterkurbeln und der natürlichen Klimaanlage (Fenster / Schiebedach offen) ist mir bekanntlich noch kein Mensch von gestorben. Das Navi macht Sinn, den Autoatlas aus Papier hat aber dennoch fast jeder im Oldtimer mit dabei. Simple Autos mit simplen Ausstattungen können wenig verbrauchen, so wie es ein VW Lupo oder ein Audi A2 beispielsweise mal vorgemacht haben. Es wird nicht ohne Opfer oder massive Einschnitte im Leben funktionieren. Da das aber keiner will, wird es auch nicht so vorangetrieben, wie es sollte... .

Es mag bestimmt schon zehn Jahre her sein, wo die Oldtimer Markt oder Oldtimer Praxis einen sehr großen Bericht dazu verfasst hatte, warum ein ein 60er Jahre VW Käfer trotz 7 bis 9 Liter Verbrauch noch immer die Nachhaltigkeitsrechnung gegenüber dem nächst neueren Modell bis heute gewinnt. Das Hauptargument sind entfallende Rohstoffgewinnung, Transport über Weltmeere und Energiekosten bei der Fertigung. Die Politik sieht das irgendwie anders, kann aber das Thema oder den Bericht nicht mit Gegenzahlen entkräften. Im gleichen Heft oder gleichen Artikel hatte man seinerzeit berichtet, warum z.B. eine Mercedes S-Klasse des Typs W220 niemals ein Oldtimer werden könnte. Der Grundtenor ist der Kampf zwischen der simplen Mechanik und der modernen Elektronik, wobei letztere aufgrund der zahlreichen Updates und Umprogrammierungen immer gegenüber der Mechanik verlieren wird. Auch die Erkenntnis ist irgendwie nicht neu, aber es hat mal jemand zu Papier gebracht...

Mein 635er hat nun auch schon längst die 250tsder Marke an Kilometern geknackt. Der Verbrauch kann je nach Gasfuss bei 9 Liter auf 100 Kilometer liegen. Die Reichweitenmarke von 700 Kilometer mit einer Tankfüllung ist auch schon mehrfach geschafft worden. In nunmehr über 19 Besitzjahren ging nur wenig kaputt. Nachhaltiger kann man wohl kaum ein Auto instandsetzen, da noch Ersatzteile vorhanden sind und diese einfach nur erst einmal aufgebraucht werden. Die wenigsten Teile werden aber nachgefertigt. Leider.

KI halte ich persönlich für gefährlich. Wenn eine KI mit der Aufgabe gefüttert werden sollte, das Klima auf dem Planeten zu retten, müsste die Antwort des KI doch nur lauten, dass der Mensch weg muss. Oder nicht?

Autonomes Fahren ist wohl ein Thema, welches man mit den Menschen diskutieren müsste, die keinen Oldtimer fahren ;-)

Gruss, Thomas

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